Bevor der erste Bagger rollt, schafft die Gemeinde in Zusammenarbeit mit Ihrem Breitbandberatungsbüro das rechtliche und finanzielle Fundament. Sie prüfen die Unterversorgung in Ihrer Gemeinde (Markterkundung) und stellen einen Förderantrag.
Ihr Partner für die digitale Zukunft: Wer ist die Lemka-Infra?
Die Lemka-Infra GmbH ist Ihr Glasfasernetzbetreiber für den geförderten Breitbandausbau in Bayern. Unser Fokus liegt auf unterversorgten, ländlichen Gemeinden und Städten, die wir gemeinsam zukunftssicher und digital stark machen. So verpasst Ihre Region nicht den Anschluss an die Gigabit-Welt.
Die Herausforderung: Warum ist schnelles Internet noch nicht für jeden verfügbar?
Ein flächendeckendes, hochleistungsfähiges Internet ist das erklärte Ziel in ganz Europa. Doch die Realität im bayerischen ländlichen Raum sieht oft anders aus.
Der Grund: Für private Telekommunikationsanbieter ist der Ausbau in dünn besiedelten Gebieten oft wirtschaftlich nicht attraktiv. Wenn der Markt hier nicht von alleine aktiv wird, spricht man von einem sogenannten „Marktversagen“. Das Ergebnis ist eine Investition in veraltete Technik oder gar kein Ausbau. Um diese digitale Kluft zu schließen, haben Bund und Länder Förderprogramme ins Leben gerufen, die genau hier ansetzen.
Unsere Mission: Wie die Lemka-Infra den Ausbau ermöglicht
Die Lemka-Infra hat sich einem klaren Auftrag verschrieben: digitale Teilhabe für alle.
Wir sind überzeugt, dass jeder Haushalt und jedes Unternehmen – unabhängig von der Lage – den Zugang zu einer erstklassigen Infrastruktur verdient.
Die staatlichen Förderprogramme übernehmen oft bis zu 90 % der Kosten für den Glasfaserausbau in Gebieten mit Marktversagen. So verbleibt für die Kommunen nur ein geringer Eigenanteil von 10 %, der leichter durch die Gemeinden finanzielle aufgebracht werden kann.
Hier schlägt die Lemka-Infra die Brücke:
- Enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde: Während des gesamten Ausbaus halten wir ständigen Kontakt zur Gemeinde. Dadurch können wir das Projekt reibungslos und gewissenhaft durchführen. Unser Ziel ist es, dass das öffentliche Leben vor Ort so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.
- Zukunftssicheres Fundament: Wir sorgen für die fachgerechte Errichtung der passiven Infrastruktur. Mit modernsten Verlegeverfahren realisieren wir das Rohr- und Leitungssystem – die leistungsstarke Basis für die digitale Zukunft Ihrer Region.
- Starke Partnerschaften: Diese fertige Infrastruktur verpachten wir an erfahrene Telekommunikationsunternehmen, die Sie schließlich mit Highspeed-Internet und passenden Tarifen versorgen.
In 4 Phasen zum Gigabit-Anschluss:
Der strukturierte Projektablauf
Ein Glasfaserausbau ist ein komplexes Vorhaben. Damit Sie stets den Überblick behalten, haben wir den Prozess in vier übersichtliche Hauptphasen unterteilt:
Phase 1:
Planung & Förderung (Die Weichen stellen)
Phase 2:
Partnerwahl & Information (Gemeinsam starten)
Nach der Erteilung des vorläufigen Förderbescheids wählen sie in einer offiziellen Ausschreibung den wirtschaftlichsten Netzbetreiber aus. Nach dem endgültigen Förderbescheid erfolgt die Vergabe des Breitbandausbaus. Danach werden Sie zu Informationsveranstaltungen eingeladen, bei denen wir uns vorstellen.
Phase 3:
Ihr Hausanschluss & der Ausbau (Aktiv vor Ort)
Jetzt wird es konkret für Sie. Unser Team kontaktiert Sie direkt, um die Details für Ihren Hausanschluss zu besprechen. Sobald die Planung steht, beginnt der Tiefbau. Wir informieren Sie rechtzeitig über Baumaßnahmen in Ihrer Straße und garantieren nach Abschluss eine strenge Qualitätskontrolle bei der Netzübergabe.
Phase 4:
Aktivierung & Nutzung (Surfen mit Lichtgeschwindigkeit)
Im letzten Schritt installiert das Telekommunikationsunternehmen die aktive Technik. Sobald das Netz betriebsbereit ist, können Sie Ihren Wunschtarif buchen. Sie genießen ab sofort stabiles, superschnelles Internet.
Ihr Ort ist bereit für die Zukunft – sind Sie es auch?
Prüfen Sie jetzt, ob Ihre Adresse im aktuellen Ausbaubereich liegt, und sichern Sie sich Ihren kostenfreien Zugang zum Gigabit-Netz.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Breitbandausbau.
Ihr Weg ins Gigabit-Zeitalter
In ländlichen Regionen lohnt sich der Ausbau für private Anbieter oft wirtschaftlich nicht (Marktversagen). Damit diese Gebiete nicht abgehängt werden, unterstützen Bund und Freistaat Bayern die Kommunen mit hohen Fördermitteln. Die Lemka-Infra realisiert diese Projekte: Wir bauen die Infrastruktur und betreiben das Netz, damit Highspeed-Internet für jeden verfügbar wird.
Herkömmliches DSL nutzt alte Kupferleitungen der Telefonnetze. Diese sind anfällig für Störungen und verlieren an Geschwindigkeit, je weiter man vom Verteiler entfernt wohnt. Ein Glasfaserkabel überträgt Daten mittels Lichtsignal nahezu verlustfrei und in Lichtgeschwindigkeit. Es ist die stabilste und leistungsfähigste Technik, die es aktuell gibt.
Man unterscheidet oft zwischen Techniken, bei denen die Glasfaser am Bordstein endet (FTTC) im Keller (FTTB) und echtem FTTH (Fiber to the Home). Die Lemka-Infra setzt konsequent auf FTTH: Das Glasfaserkabel wird direkt bis in Ihre Wohnung verlegt. Nur so kommt die volle Gigabit-Leistung ohne Verluste bei Ihnen an.
Wir legen großen Wert auf einen schonenden Ausbau. Wenn möglich nutzen wir das sogenannte Erdraketen-Verfahren: Dabei wird das Schutzrohr für die Glasfaser unterirdisch unter Ihrem Garten oder Ihrer Einfahrt hindurchgeschossen. Es müssen lediglich zwei kleine Gruben ausgehoben werden – Ihr Grundstück bleibt weitgehend unberührt.
Im Rahmen eines Förderprojekts übernimmt der Staat den Großteil der Baukosten. Wenn Sie als Eigentümer während der offiziellen Vermarktungsphase die Grundstücksnutzungsvereinbarung (NV) unterzeichnen, wird Ihr Gebäude ohne Anschlussgebühr an das Netz angebunden. Wer sich erst nach Abschluss der Bauarbeiten entscheidet, muss die Kosten für den nachträglichen Anschluss meist selbst tragen.
Ja, das Glasfasernetz wird parallel zur bestehenden Telefonleitung verlegt. Ihre alte Kupferleitung bleibt unberührt. Sobald Ihr Glasfaseranschluss aktiv ist, können Sie bequem wechseln. Wir empfehlen, den alten Vertrag erst zu kündigen, wenn der neue Anschluss startklar ist, um eine lückenlose Internetversorgung zu garantieren.
Förderung & Glasfaserausbau
Von Marktversagen spricht man, wenn private Telekommunikationsanbieter ein Gebiet nicht ausbauen, weil die hohen Tiefbaukosten in dünn besiedelten Regionen in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zu den späteren Einnahmen stehen. In diesen Fällen springt der Staat mit Förderprogrammen (wie dem Bundesförderung Breitband) ein, damit auch ländliche Gebiete nicht abgehängt werden.
Der Ausbau wird durch eine Kombination aus staatlichen Fördermitteln und einem Eigenanteil der Gemeinde finanziert. In Bayern übernehmen Bund und Freistaat 90 % der Kosten. Die restlichen 10 % trägt die Gemeinde. Als Ihr Partner sorgt die Lemka-Infra dafür, dass diese Mittel effizient für eine erstklassige Infrastruktur eingesetzt werden.
Die Förderung ist an die aktuelle Versorgungsgeschwindigkeit gebunden. Adressen, die bereits über eine sehr gute Versorgung verfügen (z.B. durch modernes Kabelfernsehen), dürfen laut Gesetz oft erst in einer späteren Förderphase ausgebaut werden. Wir bauen jedoch immer so vorausschauend, dass eine spätere Erweiterung des Netzes technisch problemlos möglich ist.
Innerhalb der offiziellen Ausbauphase im Förderprojekt ist der Anschluss bis ins Haus für Sie immer kostenfrei. Voraussetzung ist lediglich, dass Sie rechtzeitig die sogenannte Grundstücksnutzungsvereinbarung (NV) unterzeichnen, damit wir auf Ihrem Privatgrund bauen dürfen. Wer sich erst nach Abschluss der Bauarbeiten entscheidet, muss die Anschlusskosten selbst tragen.
Ein geförderter Ausbau ist ein komplexes Großprojekt. Nach der Förderzusage folgen Planung, Markterkundung, Ausschreibung und schließlich der Tiefbau. In der Regel dauert der gesamte Prozess von der ersten Planung bis zur Aktivierung der Dienste etwa 18 bis 36 Monate. Wir informieren die Bürger währenddessen regelmäßig über den Fortschritt. Die Lemka-Infra GmbH ist bestrebt bereits während der Baumaßnahme Anschlüsse in Betrieb zu nehmen.
